„SAFER INTERNET“ an der VS St. Peter/Au, VS St. Johann und VS Kürnberg

 

Digitale Medien sind ein fixer Bestandteil unseres Lebens geworden. Auch im Alltag von Kindern spielen Smartphones, Tablets, Laptops und die damit verbundene Internetnutzung eine immer wichtigere Rolle. Viele Drittklässler besitzen bereits ein eigenes Smartphone mit Apps zum Spielen oder Kommunizieren.

 

Seit 2012 existiert für Schulen der Grundsatzerlass zur Medienerziehung.

 

Aus diesem Anlass haben sich unsere Volksschulen im Schuljahr 2018/19 dazu entschlossen im Rahmen der Gesunden Schule das Thema `Safer Internet` intensiv zu bearbeiten. Behandelt wird dieses Schwerpunktthema auf 3 Säulen:

 

Elternabend: Zunächst gab es im September 2018 den Elternabend „Safer Internet“. Interessierte Eltern erfuhren auf beeindruckende Weise, wie wichtig die Vorbildrolle der Eltern, gemeinsame Internet-Entdeckungsreisen mit dem Kind und Regeln für die Internet-bzw. Handynutzung sind.

 

Lehrerfortbildung: Im November nahmen alle Lehrerinnen an einem Workshop für Safer Internet teil. Dabei wurde unter anderem über das Urheberrecht bzw. über die kostenlose Nutzung der Creative Commons- Lizenz referiert. Weiters wurde auf die Gefahren von Cybermobbing aber auch Cyber-Grooming näher eingegangen.

 

Workshop für die Schüler: In zwei Einheiten pro Klasse informierte die Expertin Nina Schwarz über den richtigen Umgang mit digitalen Medien. Dabei wurden unter anderem  „Sheeplive Videos“ vorgezeigt. Rund um die Erlebnisse einer Schafherde und deren Hirten wurden kindgerecht zahlreiche Online Themen angesprochen. Das Arbeitsblatt „Das gehört nicht online“ schärfte das Bewusstsein der Kinder für die Reichweite des Internets, ohne sie gleichzeitig zu verschrecken. Auch auf einen richtigen Umgang mit Kettenbriefen wurde aufmerksam gemacht. 

 

Das Internet ist ein ausgezeichnetes Medium, das sowohl zum Lernen als auch in der Freizeit sinnvoll eingesetzt werden kann. Es birgt aber auch Gefahren und Risiken. Safer Internet hilft dabei die dafür notwendigen digitalen Kompetenzen aufzubauen, womit man nicht früh genug beginnen kann.